Ablauf eines Einsatzes
1. Vorbereitung:
- Unter dem Jahr wird viel Aufklärung und Information gegenüber den Bewirtschaftern und Interessenten betrieben. Denn eine umfassende Überwachung der einzelnen Gebiete erhöht den Erfolg, was bedeutet, dass keine Tiere sterben oder verstümmelt werden.
- Die Felder müssen durch die Landwirtschaftsbetreiber frühzeitig angemeldet werden.
- Die IGRW nimmt direkten Kontakt mit den Auftraggebern auf und integriert sie in die regionale Vernetzung. Dadurch sind alle Betroffenen über mögliche Einsätze informiert.
2. Feldanmeldung:
- Wenn das Feld offiziell angemeldet ist, programmiert der Drohnenpilot der Region die Felder und arbeitet eine mögliche Flugroute aus.
- Eine Zeitlich mögliche Durchführung des Tageseinsatz wird festgelegt und alle beteiligten Informiert.
3. Einsatz:
- Zur vereinbarten Zeit trifft sich das Team vor Ort. Der Pilot bereitet alles vor und stellt einen zusätzlichen Bildschirm zur Verfügung, damit Helfer beim Überflug mithelfen können, Denn vier Augen sehen mehr als zwei!.
- Bei einer möglichen Fundstelle wird diese nach dem Abflug nochmals mittels Drohne inspiziert. Handelt es sich um ein Rehkitz oder Wildtier, werden die weiteren Schritte besprochen.
- Die Sicherung wird durch das Team durchgeführt.
4. Freigabe:
- Nach der Sicherung wird gemeinsam die Freigabe des Feldes entschieden. Der Landwirt kann dann das Feld mähen. Gegebenenfalls werden zusätzliche Maßnahmen wie akustische Vergrämer am Mäher eingesetzt.
- Wichtig ist, dass das Feld schnellstmöglich bearbeitet wird.
5. Nachbereitung:
- Nach dem Einsatz werden die administrativen Arbeiten erledigt. Die Wartung der Einsatzgeräte ist ein wichtiger Teil, da die Geräte möglicherweise schon am nächsten Morgen wieder benötigt werden.
5. spezielle Absuche
- Da es in diesen Bereichen auch andere Wildtiere wie diverse Vogelarten (Bodenbrüter) gibt, werden wir bei passender Witterung kurzfristig und vorgängig verschiedene Felder abfliegen, um nach kleineren Wildtieren Ausschau zu halten. So haben wir nicht nur die etwas grösseren Rehkitze auf dem Radar, sondern auch die anderen Wildtiere sind bereits registriert und markiert.